Mit dem Dagmar-Grage-Park ist in Graz-Andritz ein besonderer Ort entstanden: ein essbarer Park, der Natur erlebbar macht, zum Verweilen einlädt und zeigt, wie grüne Stadtentwicklung heute aussieht. Auf 5.700 Quadratmetern verbindet der Park Erholung, Biodiversität und genussvolle Begegnung – mitten im Wohngebiet an der Grazerstraße.
Wo früher eine Gärtnerei stand, ist heute eine neue grüne Lunge für den Bezirk gewachsen. Möglich wurde das, weil die Stadt Graz die Fläche gezielt angekauft hat, um Raum für Natur und Lebensqualität zu schaffen.
Naschen erlaubt!
Fast jede Pflanze im Dagmar-Grage-Park trägt essbare Früchte. Heimische Obstbäume, Beerensträucher und Kräuter folgen dem Leitbild einer modernen Streuobstwiese. Hier wachsen Äpfel und Nüsse ebenso wie besondere Sorten wie Kaki oder Feigen. Selbst Bärlauch lässt sich im Frühling entdecken.
Der Park lädt damit nicht nur zum Spazieren ein, sondern auch zum bewussten Erleben von Natur – mit allen Sinnen.
Ökologisch gedacht, offen gestaltet
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf unversiegelten, ökologisch wertvollen Flächen. Blühwiesen fördern die Artenvielfalt, offene Rasenflächen schaffen Raum für Erholung und Begegnung. Ein mäandernder, wasserdurchlässiger Weg verbindet den Park von Ost nach West und macht ihn gut durchquerbar. Sitzbänke, Tische, Holzdecks und ein Trinkbrunnen sorgen für hohe Aufenthaltsqualität.
Ein befestigter Vorplatz mit Fahrradständern bindet den Park direkt an den stark genutzten Radweg an – ideal für eine kurze Pause im Grünen.
Gemeinsam geplant – für alle Generationen
Der Dagmar-Grage-Park ist ein Projekt, das gemeinsam mit den Menschen im Bezirk entstanden ist. In einem Bürger:innendialog und einer eigenen Kinderbeteiligung wurden Ideen gesammelt und in die Planung integriert. So wurde ein Park geschaffen, der wirklich zu den Bedürfnissen der Grazer:innen passt.