Mehr Personal, bessere Bedingungen & neue Plätze: Die Stadt Graz beschäftigt rund 1.000 Pädagog:innen und Betreuer:innen, die täglich Kinder begleiten, bilden und fördern. Diese wertvolle Arbeit ist eine der schönsten, aber auch eine der herausforderndsten Aufgaben. Damit sie unter den bestmöglichen Bedingungen stattfinden kann, hat die Grazer Stadtregierung in den vergangenen Jahren umfassende Verbesserungen umgesetzt.
Mehr Arbeitsplätze und faire Arbeitsbedingungen
- 2022 wurden 54 neue Arbeitsplätze in der städtischen Kinderbetreuung geschaffen.
- Überschneidungsstunden in der Mittagszeit entlasten das Personal deutlich.
- Pädagog:innen arbeiten nun standardmäßig in 100-Prozent-Dienstverhältnissen, Betreuer:innen mit 75 Prozent.
- Prekäre Arbeitsverhältnisse gehören damit der Vergangenheit an – kleinere Anstellungen gibt es nur mehr auf Wunsch.
Als Zeichen der Wertschätzung erhielten die Kinderbetreuer:innen 2023 eine Prämie von 1.000 Euro.
Einheitliche Gehälter & mehr Budget
Seit Jahresbeginn gilt ein einheitliches Gehaltsschema für Beschäftigte bei privaten und städtischen Trägern. Damit sind gleiche Voraussetzungen für alle im Kinderbildungs- und Betreuungsbereich geschaffen.
Das Budget der Abteilung für Bildung und Integration wurde deutlich erhöht: Von 41 Mio. Euro im Jahr 2022 auf 61 Mio. Euro im Jahr 2024 – ein Plus von 45 %, trotz angespannter Budgetsituation.
Mehr Betreuungsplätze für Graz
Die Stadt reagiert aktiv auf wachsenden Bedarf:
- 2023 wurden zehn Kinderkrippengruppen und sechs Kindergartengruppen ins städtische Tarifsystem aufgenommen.
- Seit Herbst gibt es zwei neue städtische Einrichtungen mit drei zusätzlichen Gruppen.
- Künftig wird die Stadt auch wieder selbst Kindergärten und Kinderkrippen bauen, besonders in Verbindung mit neuen Gemeindewohnbauten.
Ein Gewinn für Kinder, Eltern und Beschäftigte
Die Maßnahmen zeigen: Graz setzt klare Prioritäten für eine starke Kinderbetreuung. Mehr Personal, faire Gehälter, bessere Arbeitsbedingungen und zusätzliche Plätze bedeuten nicht nur mehr Sicherheit für Familien, sondern auch mehr Wertschätzung für jene, die tagtäglich unsere Kinder begleiten.