Graz hilft, wo das Land kürzt: Stadt sichert soziale Angebote ab

Soziale Gerechtigkeit endet nicht bei gekürzten Landesbudgets – und deshalb handeln wir. Nachdem die schwarz-blaue Landesregierung zahlreiche Förderungen für soziale Einrichtungen gestrichen hat, springen wir als Stadt Graz ein, um die wichtigsten Angebote für Menschen in Not abzusichern.

Mit zwei Sammelanträgen hat der Stadtsenat beschlossen, 82.000 Euro bereitzustellen, um die größten Härten abzufedern und Betreuungsabbrüche zu verhindern. So können viele Grazer Einrichtungen ihre Arbeit zumindest bis Jahresende fortsetzen – auch wenn das Land sie im Stich lässt.

Unterstützt werden unter anderem:

  • die Antidiskriminierungsstelle Steiermark, die Menschen rechtlich und psychosozial begleitet,
  • Danaida, mit Sprachkursen und Bildungsangeboten für Frauen,
  • ISOP mit interkultureller Bildungsarbeit,
  • Sicher Leben, das Sprach- und Lebensschule anbietet,
  • die AIDS-Hilfe Steiermark mit Gesundheitsworkshops,
  • sowie weitere wichtige Organisationen wie Zebra, Caritas, IKEMBA und das Beratungszentrum WOHIN.

Wir setzen uns dafür ein, dass soziale Teilhabe, Bildung und Unterstützung in Graz nicht vom Parteibuch oder der Landespolitik abhängen. Denn soziale Arbeit ist keine Kür, sondern eine Investition in den Zusammenhalt unserer Stadt.

Klar ist: Dauerhafte soziale Sicherheit kann nur das Land gewährleisten. Doch solange dort gekürzt wird, lassen wir niemanden im Stich. Graz hält zusammen – solidarisch, menschlich und verlässlich.