Die Neutorlinie in Graz ist das neue Herzstück der städtischen Mobilität. Sie sorgt für eine spürbare Entlastung der Innenstadt, bessere Verbindungen für Fahrgäste und mehr Platz für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen. Mit dem Start Ende November 2025 beginnt eine neue Ära der umweltfreundlichen Mobilität in Graz.
Die neue Straßenbahntrasse für Graz
Die Neutorlinie ist rund 1,2 Kilometer lang und verbindet den Jakominiplatz über die Neutorgasse, den Andreas-Hofer-Platz, die Tegetthoffbrücke und die Belgiergasse mit der Annenstraße. Damit entsteht eine attraktive und direkte Alternative zur Herrengasse, die bisher die Hauptachse der Grazer Straßenbahnen war. Das bedeutet: kürzere Wege, weniger Staus und eine zuverlässigere Anbindung quer durch die City.
Mehr Platz für alle – Rad, Fuß & Straßenbahn
Die Neutorlinie ist nicht nur eine Straßenbahntrasse, sondern ein Stadtentwicklungsprojekt:
- Breitere Gehwege und neue Radwege schaffen mehr Sicherheit.
- Die Tegetthoffbrücke wurde statisch verstärkt und um 1,25 Meter verbreitert.
- Neue Aufenthaltsbereiche, Sitzgelegenheiten und moderne Infrastruktur erhöhen die Lebensqualität entlang der Strecke.
Entlastung für die Grazer Innenstadt
Die größte Stärke der Neutorlinie: Sie entlastet die Herrengasse. Bei Veranstaltungen oder Baustellen können Straßenbahnen künftig über die Neutorgasse umgeleitet werden. Das macht den öffentlichen Verkehr flexibler und zuverlässiger. Zusätzlich erhöhen dichtere Intervalle und mehr Kapazität den Komfort für die Fahrgäste.