Der Radetzkyspitz wurde neu gestaltet. Im Zuge der Innenstadtentlastung und der neuen Neutorlinie wurde der Platz rund um das Denkmal umfassend neugestaltet. Ziel war es, Mobilität, Begrünung und Aufenthaltsqualität sinnvoll zu verbinden und einen Raum zu schaffen, der allen Grazer:innen zugutekommt.
Ein Platz, der aufatmen lässt
Breitere Gehwege und ein heller Granitbelag sorgen für ein freundliches Erscheinungsbild und tragen dazu bei, dass sich der Platz im Sommer deutlich weniger aufheizt als früherer Asphalt. So wird der Radetzkyspitz nicht nur schöner, sondern auch klimafitter.
Die neuen Haltestellen von Bus und Straßenbahn sind gut eingebunden – kurze Wege, klare Orientierung und mehr Sicherheit machen den Platz zu einem wichtigen Knotenpunkt in der Grazer Innenstadt.
Grüner, kühler, einladender
Wo früher Verkehr dominierte, ist heute mehr Raum für Menschen entstanden. Neue Sträucher, Stauden, Gräser und zusätzliche Bäume machen die von Straßen umgebene Insel sichtbar grüner und verbessern das Mikroklima spürbar.
Unterschiedliche Sitzgelegenheiten – von klassischen Bänken bis zu farbenfrohen Drehsesseln – laden zum Verweilen ein, zum kurzen Innehalten oder zum Treffen mit Freund:innen.
Wasserspiel als Herzstück
Ein besonderes Highlight der Neugestaltung ist das Wasserspiel. Es bringt Bewegung auf den Platz, sorgt an heißen Tagen für Abkühlung und macht den Radetzkyspitz zu einem lebendigen Treffpunkt mitten in der Stadt. Das Wasser verbessert das Mikroklima und schafft genau jene Aufenthaltsqualität, die urbane Räume heute brauchen.