Schulstraßen in Graz: Mehr Sicherheit für unsere Kinder

Der Schulweg soll sicher sein – ruhig, übersichtlich und frei von Stress. Genau dafür gibt es die Schulstraßen in Graz. Rund um ausgewählte Schulen wurden unter Rot-Grün-Rot neue Schulstraßen eingerichtet, in denen der motorisierte Verkehr zeitweise Pause macht.

Weniger Autos, mehr Sicherheit vor Schulen

Zwei von drei Volksschulkindern werden im Alltag mit dem Auto zur Schule gebracht – oft obwohl der Schulweg kurz wäre. Das führt zu Stau, Lärm und gefährlichen Situationen direkt vor den Schulen. Schulstraßen setzen hier an und schaffen genau dort Entlastung, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

Rund um Grazer Schulen werden bestimmte Straßenabschnitte eine halbe Stunde vor Unterrichtsbeginn für den Kfz-Verkehr gesperrt. So entsteht ein geschützter Raum für Kinder, Eltern und Lehrkräfte.

Willkommen in der Schulstraße

In der Schulstraße hat Sicherheit Vorrang. Der schnelle Durchzugsverkehr wird reduziert, der öffentliche Raum gehört für kurze Zeit den Kindern. Zu Fuß gehen auf der Fahrbahn ist erlaubt, Rad- und Rollerfahren ebenso – überall gilt Schrittgeschwindigkeit.

Erlaubt bleiben unter anderem Öffis, Einsatzfahrzeuge, Schülertransporte und das Zu- und Abfahren für Anrainer:innen. Fix montierte Verkehrszeichen und physische Barrieren sorgen für klare Regeln und Übersicht.

Schulstraßen in Graz – diese Standorte gibt es bereits

In Graz sind Schulstraßen unter anderem an folgenden Volksschulen eingerichtet:

  • VS Straßgang – Aribonenstraße
  • VS Nibelungen – Nibelungengasse
  • VS Graz Waltendorf – Schulgasse
  • VS Geidorf – Muchargasse
  • VS BIPS Krones – Kastellfeldgasse
  • VS Gösting – Aspachgasse
  • VS Peter Rosegger – Loewegasse
  • VS Karl Morre – Seidenhofstraße

Die genauen Zeiten sind direkt bei den jeweiligen Verkehrszeichen ausgewiesen.

Gemeinsam für sichere Schulwege in Graz

Schulstraßen funktionieren, weil viele zusammenhelfen: Schulen, Elternvereine, Anrainer:innen, Polizei und die Stadt Graz. Dieses Miteinander macht den Unterschied – Schritt für Schritt zu mehr Sicherheit.

Eltern sind eingeladen, ihre Kinder dabei zu unterstützen, den Schulweg selbstständig und aktiv zurückzulegen. Jeder autofreie Meter vor der Schule ist ein Gewinn – für die Kinder und für die Stadt.