Es gibt Orte in Graz, die mehr sind als bloß Kulisse. Der Stadtparkbrunnen ist so ein Ort. Seit Generationen ist er Treffpunkt, Ruhepol und Herzstück der grünen Lunge unserer Stadt. Seit kurzem wurde der Brunnen umfassend saniert und ist bereit für die nächsten Jahrzehnte.
Ein Brunnen mit Geschichte – und mit Zukunft
Seit 1874 prägt der Stadtparkbrunnen das Bild des Grazer Stadtparks. Wind und Wetter hatten ihm über die Jahrzehnte zugesetzt, eine Sanierung war längst notwendig. Dass sie nun gelungen ist, ist ein starkes Zeichen für eine Stadtpolitik, die erhält statt verfallen lässt.
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner bringt es auf den Punkt: „Hier atmen wir Geschichte – und gute Luft. Der Stadtparkbrunnen strahlt wieder, in jeder Hinsicht.“
Mit Sorgfalt, Handarbeit und Respekt saniert
Die Sanierung war ein echtes Stück Feinarbeit – getragen von viel Know-how, Geduld und Liebe zum Detail. In rund 4.000 Arbeitsstunden wurden die Figuren und der Brunnenaufbau behutsam zerlegt, gereinigt, repariert und vor Korrosion geschützt. Jede einzelne Figur, mehrere hundert Kilo schwer, wurde mit höchster Präzision bearbeitet.
Die neu gefassten Metalloberflächen schimmern heute wieder in einem warmen Bronzeton – so, wie es dem ursprünglichen Erscheinungsbild des 19. Jahrhunderts entspricht. Auch das Brunnenbecken wurde von Grund auf erneuert, ebenso die gesamte Wassertechnik im Untergrund.
Verantwortungsvoll investiert – für kommende Generationen
Mit einem Budget von etwas mehr als einer Million Euro und innerhalb des geplanten Zeitrahmens zeigt diese Sanierung, dass Qualität, Denkmalschutz und Verlässlichkeit zusammengehen können. Möglich wurde das durch die enge Zusammenarbeit der zuständigen Stellen der Stadt Graz und des Bundesdenkmalamts.
Wir bewahren, was uns verbindet
Der Stadtparkbrunnen ist mehr als ein Bauwerk. Er ist Erinnerung, Begegnung und Lebensqualität. Seine Sanierung steht exemplarisch für eine Stadtentwicklung, die das Bestehende wertschätzt, den öffentlichen Raum stärkt und Graz Stück für Stück lebenswerter macht.