Geschlechtergerechte Stadtplanung

Wir setzen uns für eine Stadtplanung ein, die alle Menschen im Blick hat – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Lebenssituation. Geschlechtergerechte Stadtplanung heißt für uns: Wir planen Graz so, dass der öffentliche Raum inklusiv, sicher und gut zugänglich ist. Denn die Stadt gehört uns allen.

Unter der Grünen Vizebürgermeisterin Judith Schwentner wird geschlechtergerechte Stadtplanung in Graz aktiv umgesetzt. Wir denken Stadtentwicklung neu – weg von historisch männlich geprägten Strukturen, hin zu einer Planung, die unterschiedliche Lebensrealitäten ernst nimmt. Das bedeutet: sichere Wege, gute Beleuchtung, kurze Distanzen im Alltag und Barrierefreiheit. Davon profitieren Familien, Frauen, Kinder, ältere Menschen – letztlich die gesamte Stadtgesellschaft.

Was heißt das konkret?

Sicherheit & Angsträume
Wir sorgen für bessere Beleuchtung, übersichtliche Plätze und durchdachte Gestaltung öffentlicher Räume. Dunkle Ecken und Angsträume werden Schritt für Schritt reduziert. Sicherheit im Alltag ist keine Nebensache, sondern Voraussetzung für Lebensqualität.

Mobilität, die den Alltag abbildet
Stadtplanung orientierte sich lange vor allem am Berufsverkehr. Wir stellen die Alltagsmobilität in den Mittelpunkt: viele kurze Wege, Wegeketten, Fahrten mit Kinderwagen, Einkäufe oder Begleitungen von Angehörigen. Frauen nutzen den öffentlichen Verkehr häufiger als Männer – und insgesamt sehen wir eine Abnahme des motorisierten Individualverkehrs. Deshalb investieren wir in sichere Geh- und Radwege sowie in einen starken öffentlichen Verkehr. So wird Mobilität einfacher, leistbarer und klimafreundlicher.

Soziale Infrastruktur in Wohnortnähe
Nahversorgung, Parks, Spielplätze und Kinderbetreuung müssen gut erreichbar sein. Kurze Wege erleichtern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – und schaffen mehr Zeit für das, was wirklich zählt.

Beteiligung statt Planung über Köpfe hinweg
Wir beziehen unterschiedliche Nutzer:innen aktiv in Planungsprozesse ein – Frauen, ältere Menschen, Jugendliche, Menschen mit Behinderungen oder Minderheiten. Wer eine Stadt nutzt, soll auch mitgestalten können.

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