Hochwasserschutz in Graz: Das Sachprogramm Grazer Bäche

Die Geschichte von Graz ist untrennbar mit der Mur und den zahlreichen Bächen der Stadt verbunden. Diese Gewässer sind wertvolle Natur- und Erholungsräume, können aber auch Gefahr bringen: Hochwasser hat in der Vergangenheit immer wieder schwere Schäden verursacht – besonders dramatisch am 21. August 2005, als ein Jahrhundert-Hochwasser große Teile der Stadt traf.

Um die Bevölkerung nachhaltig zu schützen, wurde direkt danach das Sachprogramm Grazer Bäche entwickelt. Gemeinsam mit dem Land Steiermark und dem Bund wird es seither umgesetzt – und 2022 unter Vizebürgermeisterin Judith Schwentner verlängert und ausgeweitet. Wir wollen diesen Weg konsequent weitergehen, um schlussendlich das Schutzziel HQ 100 – den Schutz vor einem Jahrhunderthochwasser – zu erreichen. Das bedeutet konkret:

  • Rund 7.000 Objekte in Graz schützen.
  • Mit Renaturierung die ökologische Funktionsfähigkeit der Bäche wieder herstellen.
  • Das Kanalsystem wird entlastet.
  • Neue Naherholungsräume für die Bevölkerung entstehen.

Vorteile für die Stadt

  • Verlässlicher Schutz von Menschen und Objekten vor Hochwasserschäden.
  • Mehr ökologische Qualität durch Renaturierungen.
  • Stärkung von Graz als grüne und resiliente Stadt.

Vorteile für Bürger:innen

  • Sicherheit: Schutz vor gefährlichen Hochwasserschäden.
  • Lebensqualität: Zugang zu neu geschaffenen Naturräumen direkt in der Stadt.
  • Erholung: Bäche werden wieder erlebbar – als grüne Oasen im Alltag.

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