Sportplätze für Mädchen und Frauen

Bewegung im öffentlichen Raum soll für alle möglich sein – sicher, niederschwellig und ohne Hürden. Doch die Realität zeigt: Öffentliche Sportplätze werden oft von Burschen und Männern dominiert. Mädchen und Frauen fühlen sich dort nicht immer angesprochen oder sicher, besonders in den Nachmittags- und Abendstunden. Genau hier setzen wir an.

Öffentliche Sportflächen neu denken

Sportplätze für Mädchen und Frauen sind speziell gestaltete Bewegungsräume, die auf die Bedürfnisse weiblicher Nutzerinnen ausgerichtet sind. Ziel ist es, geschützte, einladende und barrierearme Orte zu schaffen, an denen sich Mädchen und Frauen jeden Alters – unabhängig von Herkunft oder Fitnesslevel – willkommen fühlen.

Dabei geht es nicht um Ausschluss, sondern um faire Teilhabe: Wer sich sicher fühlt, nutzt Angebote auch. Wer sich gesehen fühlt, bleibt dran.

Sicherheit und Zugang schaffen

Wir setzen uns dafür ein, öffentliche Sportflächen gezielt weiterzuentwickeln und neue Angebote zu schaffen, die Mädchen und Frauen aktiv einbeziehen. Zentrale Elemente sind:

  • Mehr Sicherheit im öffentlichen Raum, etwa durch gute Sichtachsen und klare Gestaltung
  • Niederschwellige Sportangebote, die ohne Leistungsdruck nutzbar sind
  • Barrierearme Zugänge, damit möglichst viele Frauen teilnehmen können
  • Rückzugs- und Aufenthaltsbereiche, die Schutz und Komfort bieten
  • Mitgestaltung durch Nutzerinnen, um echte Bedürfnisse abzubilden

So entstehen Orte, die Bewegung fördern und gleichzeitig soziale Sicherheit geben.

Nutzen für die Stadt Graz

Sportplätze für Mädchen und Frauen stärken die soziale Teilhabe, fördern Gesundheit und Bewegung und erhöhen die Sicherheit im öffentlichen Raum. Gleichzeitig wird Sport niedrigschwellig zugänglich gemacht – ein wichtiger Beitrag zu einer gerechten und lebenswerten Stadt.

Nutzen für die Bürger:innen

Für Mädchen und Frauen bedeuten diese Sportplätze mehr Sicherheit, mehr Selbstbestimmung und einen leichteren Zugang zu Sport und Bewegung. Sie schaffen Räume für Begegnung, Aktivität und Rückzug – und machen deutlich: Öffentlicher Raum gehört allen.

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