Graz ist Menschenrechtsstadt – und dieses Selbstverständnis verpflichtet. Mit der Inklusionsstrategie hat sich die Stadt klar dazu bekannt, Barrieren abzubauen und echte Teilhabe für alle Menschen zu ermöglichen. Doch ein Bekenntnis allein reicht nicht. Inklusion muss im Alltag spürbar werden – in Entscheidungen, Förderungen und Verwaltungsabläufen.
Inklusion braucht Umsetzung – nicht nur gute Absichten
Die Inklusionsstrategie zeigt auf, wie die Stadt Graz Inklusion in ihrem eigenen Wirkungsbereich leben kann. Der Weg dorthin ist jedoch ein langfristiger Prozess: Maßnahmen müssen regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden, bestehende Strukturen verändern sich nicht über Nacht. Damit Inklusion nicht am Papier stehen bleibt, braucht es klare Prioritäten, Verbindlichkeit und politisches Dranbleiben.
Inklusion strukturell verankern
Wir setzen uns dafür ein, die Inklusionsstrategie der Stadt Graz konsequent und wirksam umzusetzen. Konkret heißt das:
- Inklusion in allen Förderrichtlinien verankern
Ob Veranstaltungsförderung, Kulturförderung oder Umweltförderungen – Inklusion soll künftig in allen städtischen Förderrichtlinien mitgedacht und berücksichtigt werden. - Inklusion als Querschnittsthema in allen Abteilungen stärken
Inklusion darf kein Randthema sein. Sie soll in allen städtischen Abteilungen zur klaren Priorität werden – von der Planung bis zur Umsetzung. - Den Inklusionsbeauftragten weiter stärken
Die Rolle des Inklusionsbeauftragten der Stadt Graz soll aufgewertet werden. Seine Empfehlungen sollen verbindlicher werden und konsequent in die Praxis einfließen.
Nutzen für die Stadt Graz
Mit diesem Ansatz wird Graz seiner Rolle als Menschenrechtsstadt gerecht und stärkt seine Position als Vorreiterin für Inklusion. Eine Stadt, die Barrieren abbaut, plant vorausschauender, handelt sozialer und ist besser auf die Vielfalt ihrer Bewohner:innen eingestellt.
Nutzen für die Grazer:innen
Für die Menschen in Graz bedeutet eine konsequent umgesetzte Inklusionsstrategie mehr Gerechtigkeit, mehr Chancengleichheit und mehr Teilhabe. Eine inklusive Stadt ist eine Stadt, in der sich alle sicher, ernst genommen und willkommen fühlen – und davon profitieren letztlich wir alle.