Abkühlung für Graz: Wir machen die Stadt hitzefit

Die Klimakrise ist längst im Alltag angekommen – besonders in Städten wie Graz. Immer mehr Hitzetage, Tropennächte und lange Hitzeperioden belasten Mensch und Umwelt. In stark versiegelten Stadtteilen heizen sich Straßen und Gebäude tagsüber stark auf, nachts bleibt die Abkühlung aus. Hitze ist damit nicht nur unangenehm, sondern ein ernstes Gesundheitsrisiko – vor allem für ältere Menschen, Kinder, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen.

Deshalb wurde 2025 der Hitzeaktionsplan der Stadt Graz beschlossen. Wir Grazer Grünen sorgen dafür, dass daraus konkrete, sozial gerechte Maßnahmen entstehen, die den Alltag an heißen Tagen spürbar erleichtern.

Unser Ansatz: Abkühlung dort, wo Menschen sie brauchen

Im Rahmen eines koordinierten Aktionsplans zur Klimawandelanpassung setzen wir gezielt auf Maßnahmen, die wirksam, alltagstauglich und für alle zugänglich sind. Unser Fokus liegt auf öffentlichem Raum, Nachbarschaften und stark betroffenen Stadtteilen.

Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen:

  • Mehr Trinkbrunnen im gesamten Stadtgebiet
  • Mehr Bäume und Grün für Schatten und natürliche Kühlung
  • Ein Stadtplan der kühlen Orte, der Orientierung an Hitzetagen bietet
  • Konsumfreie Abkühlungsorte in allen Bezirken, etwa Bibliotheken oder Kirchen
  • Sprühnebelanlagen und Wasserspiele im öffentlichen Raum
  • Zugänge zu Stadtbächen, Abkühlungsmöglichkeiten an der Mur und neue Badeangebote
  • Ein „Stadtbach“ in der Innenstadt zum Füße kühlen und Spielen

So schaffen wir Orte, an denen man durchatmen, sich erholen und sicher abkühlen kann – mitten in der Stadt.

Nutzen für Graz

Mit diesen Maßnahmen stärken wir die Klimawandelanpassung, erhöhen die Aufenthalts- und Lebensqualität und sorgen für mehr soziale Gerechtigkeit. Denn Abkühlung darf kein Luxus sein, sondern muss für alle verfügbar sein – unabhängig vom Einkommen oder Wohnort.

Nutzen für die Grazer:innen

Für die Grazer:innen bedeutet das mehr Schutz für Gesundheit und Wohlbefinden und einen deutlich angenehmeren Aufenthalt in der Stadt – auch an heißen Tagen. Öffentlicher Raum wird wieder nutzbar, Begegnung möglich und Hitze besser erträglich.