Verlässliches Umsteigen an Knotenpunkten stärken

Ein leistungsfähiger öffentlicher Verkehr lebt von zuverlässigen Umsteigeverbindungen. An zentralen Knotenpunkten wie dem Jakominiplatz – aber auch an vielen weiteren Umsteigepunkten in Graz – muss das Wechseln zwischen Straßenbahn und Bus funktionieren. Besonders abends und am Wochenende entscheidet ein verlässlicher Takt darüber, ob der öffentliche Verkehr als attraktiv wahrgenommen wird.

Ziel ist, dass Umstiege in mindestens 95 Prozent der Fälle gelingen. Niemand soll nach einer pünktlichen Ankunft wegen eines knapp verpassten Anschlusses 15 Minuten oder länger warten müssen.

Fahrpläne besser aufeinander abstimmen

Dafür werden die Fahrpläne künftig so gestaltet, dass zwischen Ankunft und Abfahrt verschiedener Linien mindestens fünf Minuten Umsteigezeit zur Verfügung stehen. Zusätzlich wird ein Puffer von bis zu fünf Minuten eingeplant, um leichte Verspätungen auszugleichen. In Kombination mit Maßnahmen zur Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs entsteht so ein deutlich robusteres und verlässlicheres System.

Der Nutzen

Für die Stadt wird der öffentliche Verkehr insgesamt attraktiver und konkurrenzfähiger zum Auto – ein wichtiger Schritt für nachhaltige Mobilität.

Für die Bürger:innen bedeutet das weniger Wartezeit, mehr Planungssicherheit und ein Öffi-System, auf das man sich im Alltag verlassen kann.